Dresden/Köln (ots) - Alljährlich sterben in Deutschland rund 500 Menschen durch Brände - die meisten davon in den eigenen vier Wänden. Zwei Drittel aller Opfer werden während des Schlafs überrascht. Bemerken die Opfer den Rauch, ist es oft schon zu spät. “Rauchwarnmelder können Leben retten”, sagt Hans-Peter Zacharias, TÜV Rheinland-Experte für Gebäudesicherheit.
“Verbraucher sollten beim Kauf unbedingt auf das VdS-Zeichen vom Verband der Sachversicherer achten.” Diese Geräte gewährleisten eine einwandfreie Funktion und besitzen immer eine akustische Warneinrichtung für nachlassende Batterieleistung. Wichtig: Bei batteriebetriebenen Rauchmeldern darauf achten, dass die Batterien durch den Betreiber ausgewechselt werden können - es sei denn, sie eignen sich für einen mindestens zehnjährigen Betrieb des Melders. Die Batterien sollten jedoch mindestens einen einjährigen Betrieb garantieren. Ist dies gewährleistet, den Rauchmelder nach den Vorgaben der Bauanleitung montieren. Die Funktionsfähigkeit regelmäßig mithilfe des Testknopfs kontrollieren, damit der Lebensretter im Ernstfall wirklich funktioniert.
Rauchmelder RAUCHWARNMELDER 9 V 3-ER SET: Der optische ABUS Heimrauchmelder reagiert auf Rauchpartikel. Gelangt zu viel Rauch in seine Messkammer, ertönt ein lautes Alarmsignal.
Neun Bundesländer haben bereits eine Rauchmelderpflicht für private Wohnräume eingeführt. “Doch auch in den Ländern, die keine gesetzliche Regelungen eingeführt haben, sollten mindestens in Schlaf-, Wohn-, und Kinderzimmern sowie in rettenden Fluren Rauchmelder angebracht sein”, rät TÜV Rheinland-Experte Zacharias. “In Häusern ist die Installation zudem im Keller und auf dem Speicher sinnvoll.” Rauchmelder sind in der Regel für eine Raumgröße von etwa 60 Quadratmetern ausgelegt. In größeren Räumlichkeiten deshalb mehrere Geräte anbringen. Zigarettenrauch löst übrigens keinen Alarm aus, solange die Zigarette nicht direkt unter den Rauchmelder gehalten wird.
Im gewerblichen Sektor müssen Brandmeldeanlagen vierteljährlich vom Hersteller überprüft werden. In Hotels, Gaststätten, Messehallen, Flughäfen, Bahnhöfen, Schulen, Altenheimen, Einrichtungen mit Räumen für Pflege- und Betreuungsleistungen, Hoch-, Kauf- und Parkhäusern sind zusätzlich alle drei Jahre Checks durch Prüfsachverständige - etwa von TÜV Rheinland - vorgeschrieben.
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Dresden - Die Agentur für Arbeit Dresden stellt auch im Jahr 2011 wieder Auszubildende im Ausbildungsberuf “Fachangestellte/r für Arbeitsförderung” ein. Für die dreijährige Ausbildung, welche am 01. September 2011 beginnt, können sich Mädchen und Jungen, die im nächsten Jahr die Schule mit einem guten Realschul- oder qualifizierten Hauptschulabschluss verlassen, ab sofort bewerben.
Sie sollten Freude am Umgang mit Menschen haben, aufgeschlossen, hilfsbereit und freundlich gegenüber unseren Kunden auftreten, im Team arbeiten können und mobil sein.
Junge Menschen mit Handicap oder Migrationshintergrund sind willkommen und werden ausdrücklich ermuntert, sich zu bewerben.
Nähere Angaben zu dieser Ausbildung finden Interessierte im Internet unter www.arbeitsagentur.de à Über uns à Ausbildung in der BA à Fachangestellte/r für Arbeitsförderung) oder bei ihrer Berufsberatung vor Ort.
Interessierte Jugendliche mit Wohnsitz im Bezirk der Agentur für Arbeit Dresden senden ihre aussagefähigen Bewerbungsunterlagen mit tabellarischem Lebenslauf, den letzten beiden Schuljahresendzeugnissen und eventuell vorhandenen Praktikumsbescheinigungen bis spätestens 30. November 2011 an:
Agentur für Arbeit Dresden Vorsitzender der Geschäftsführung
Herr Wünsche
Budapester Str. 30
01069 Dresden.
Fragen können per E-Mail unter Angabe Ihrer Telefonnummer an den Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit Dresden, an: Dresden.124-Arbeitgeber-Service@arbeitsagentur.de gerichtet werden.
WICHTIG:
Am 28. September 2010 findet im Berufsinformationszentrum (BiZ) Dresden eine Informationsveranstaltung zur Ausbildung bei der Arbeitsagentur statt.
Pünktlich zum Start der Heizperiode haben haben 64 Gas- und elf Stromversorger Preiserhöhungen angekündigt. Die Preise werden jeweils zum 1.September und zum 1.Oktober erhöht. Die Grundversorgungstarife der Energieversorger steigen im Bereich Gas um bis zu 19,2 Prozent, und im Bereich Strom um bis zu 11,1 Prozent.
Das Vergleichsportal CHECK24.de stellte nach eigenen Untersuchungen fest, das ab Herbst die Preise für Strom und Gas bei etlichen Energieversorgern erneut steigen. Das Vergleichsportal hat dafür deutschlandweit die Energiepreisveränderungen der Grundversorger analysiert.
Eine Gaspreiserhöhung von über 19 Prozent bedeutet für einen durchschnittlichen Vier-Personen-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 20.000 kWh eine jährliche Mehrbelastung von 238 Euro. Im Durchschnitt betragen die Preiserhöhungen im Bereich Gas 8,7 Prozent, im Bereich Strom 6,1 Prozent.
Wenn man die Strompreisentwicklung im Zeitraum Januar 2000 bis August 2010 betrachtet gab es eine Preissteigerung von insgesamt 56 Prozent. Ein durchschnittlicher Vier-Personen-Haushalt, der im Januar 2000 für 5.000 kWh Strom 722,06 Euro zu zahlen hatten, wird im August 2010 für die gleiche Strommenge mit 1.123,75 Euro zur Kasse gebeten.
Einige Kunden dürfen sich aber auch über eine Entlastung durch Preissenkungen im September und Oktober freuen. Denn ein Strom- und 37 Gasanbieter planen ab Herbst Preissenkungen. Das heißt auch, das sich ein Vergleich der Srom- und Gastarife wieder lohnt.
Dresden - Sachsen hat das beste Bildungssystem - Ostdeutsche Länder beweisen das gute Bildung trotz knapper Kassen möglich ist
Sachsen hat das leistungsfähigste Bildungssystem aller Bundesländer. Zu diesem Ergebnis kommt der Bildungsmonitor 2010, eine Vergleichsstudie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) Köln im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Der zum 7. Mal veröffentlichte Bildungsmonitor bewertet anhand von mehr als 100 Indikatoren, welchen Beitrag das Bildungssystem eines Bundeslandes zu mehr Wirtschaftswachstum leistet. Platz zwei belegt mit Thüringen ein weiteres ostdeutsches Land vor Baden-Württemberg und Bayern. Das Schlusslicht der Vergleichsstudie ist Berlin.
“Sachsen und Thüringen belegen die Spitzenplätze, weil sie viel in den so genannten MINT-Wissenschaften leisten, also in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Beide Länder haben die durch gesunkene Schülerzahlen frei gewordenen Mittel im Bildungssystem belassen, wodurch sie trotz knapper Kassen pro Kopf mehr Geld in Bildung investieren und die Betreuungsbedingungen verbessern konnten. Baden-Württemberg und Bayern schneiden so gut ab, weil sie Jugendlichen die besten Chancen für einen erfolgreichen Start in den Arbeitsmarkt bieten”, erklärt INSM-Geschäftsführer Hubertus Pellengahr.
Die Studie bescheinigt allen Bundesländern bildungsökonomische Fortschritte. Sie weisen ausnahmslos bessere Bedingungen für die Förderung von Wachstum und Beschäftigung auf als noch im Jahr zuvor. Diese Fortschritte sind aber in den meisten Ländern geringer als in den Vorjahren. Am deutlichsten seit dem ersten Bildungsmonitor im Jahr 2004 haben sich Sachsen-Anhalt, Sachsen, Thüringen und Bremen gesteigert. Diese Länder haben in den vergangenen Jahren die Schulqualität stark verbessert und das Ausmaß der Bildungsarmut besonders erfolgreich verringert.
Demografischer Wandel macht mehr Geld für Bildung trotz knapper Kassen möglich
Ein weiteres Ergebnis des Bildungsmonitors: Der demografische Wandel wird die Anstrengungen der Bundesländer nach besserer Bildung in Zukunft begünstigen. Sinkende Schülerzahlen werden in vielen Ländern dazu führen, dass trotz der notwendigen Konsolidierung der öffentlichen Haushalte die Bildungsausgaben pro Kopf im Jahr 2020 steigen können. Das ist nicht selbstverständlich, denn im Zuge der Sparmaßnahmen werden auch Investitionen in das Bildungssystem verstärkt auf den Prüfstand geraten.
“Voraussetzung ist, dass die durch sinkende Schülerzahlen frei werdenden Mittel dem Bildungssystem nicht entzogen, sondern vollständig in das Schulwesen reinvestiert werden. Hochgerechnet wird den Bundesländern im Jahr 2020 ein Umverteilungsvolumen von insgesamt rund 8,8 Milliarden Euro zur Verfügung stehen, wenn die Bildungsausgaben für die allgemeinbildenden Schulen real auf dem Niveau des Jahres 2007 eingefroren werden. Dieses Umverteilungsvolumen kann insbesondere in Westdeutschland zu einer Erhöhung der finanziellen Pro-Kopf-Förderung um 19 bis 40 Prozent und für die gezielte Förderung von Kindern und Jugendlichen genutzt werden”, erklärt Hans-Peter Klös, Geschäftsführer des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln.
Der Bildungsmonitor zeigt, dass der Bildungssektor in den meisten Bundesländern gegenüber anderen Ausgabenbereichen an Bedeutung gewonnen hat. Die Bildungsausgaben je Schüler an den allgemeinbildenden Schulen haben sich zum Beispiel seit dem Jahr 2000 deutlich von 4.600 auf 5.400 Euro erhöht. Vorbildlich sind auch hier die ostdeutschen Bundesländer, die gleichzeitig die größten Bildungserfolge in den vergangenen Jahren erzielt haben. Die ostdeutschen Länder haben die Chance des demografischen Wandels genutzt: Sie haben das Umschichtungspotenzial in bessere Betreuungsbedingungen sowie in die individuelle Förderung von Kindern und Jugendlichen investiert und damit ihre Reformen zur Steigerung der Schulqualität wirkungsvoll unterstützt.
Investitionen in bessere Bildung erhöhen das Wirtschaftswachstum
Die höhere Priorität für Bildung in den öffentlichen Haushalten beginnt sich volkswirtschaftlich auszuzahlen. So hat die seit dem Jahr 2000 gestiegene Hochschulabsolventenquote dazu geführt, dass es heute über 300.000 zusätzliche Akademiker in Deutschland gibt. Allein dieser Zuwachs bedeutet gemessen am Jahr 2008 eine zusätzliche Wertschöpfung von mehr als 4,8 Milliarden Euro für die deutsche Volkswirtschaft. Darüber hinaus hat sich seit der ersten PISA-Erhebung die Schulqualität in Deutschland deutlich erhöht. Die langfristige Wachstumsrate des Bruttoinlands-produkts (BIP) wird um fast 0,3 Prozentpunkte steigen, wenn diese Verbesserungen dauerhaft bestehen bleiben. So wird die deutsche Wirtschaft im Jahr 2020 zusätzlich um rund 11 Milliarden Euro, im Jahr 2030 um rund 43 Milliarden Euro und im Jahr 2050 um rund 179 Milliarden Euro wachsen.
Studie vergleicht 13 bildungspolitische Handlungsfelder
Der Bildungsmonitor des IW Köln wird seit dem Jahr 2004 jährlich veröffentlicht. Die Studie umfasst 111 Indikatoren, darunter die Priorität von Bildungsausgaben in den öffentlichen Haushalten, die Ganztagsinfrastruktur, Ergebnisse verschiedener Schulleistungstests, Schulabbrecherquoten, relative Bildungsabschlüsse von Ausländern, Studienberechtigtenquoten, Ingenieurabsolventen. Die Datengrundlage bezieht sich zumeist auf das Jahr 2008. Zum jetzigen Zeitpunkt liegen keine aktuelleren statistischen Daten für Deutschland vor.
Von Robben werden vielfältige Erzeugnisse gewonnen. Unter anderem werden Felle, Fleisch, Öl oder Zähne zu Produkten wie Bekleidung oder Schmuck aber auch zu Lebensmitteln verarbeitet. Für den Verbraucher ist dabei oft nicht zu erkennen, dass es sich um Robbenerzeugnisse handelt.
Pünktlich zum europaweiten Handelsverbot für Produkte aus Robben sind auch die nationalen Durchführungsbestimmungen mit dem so genannten Tiererzeugnisse-Handels- Verbotsgesetz in Kraft getreten. Das Gesetz regelt die Zuständigkeiten für den Vollzug sowie Sanktionen bei Verstößen gegen die Bestimmungen der unmittelbar geltenden EU-Verordnung.
Außerdem hat die Europäische Kommission eine Verordnung mit Durchführungsvorschriften erlassen. Damit sind die Voraussetzungen für den Vollzug des Handelsverbots geschaffen.
Ausnahmen von dem generellen Verbot gelten nur für Erzeugnisse aus der traditionellen Robbenjagd von Inuit und anderen indigenen Gemeinschaften sowie für Erzeugnisse von Robben, die aus Nebenprodukten einer Jagd stammen, die zum alleinigen Zweck der nachhaltigen Bewirtschaftung der Meeresressourcen betrieben wird und die ohne Gewinnerzielungsabsicht in Verkehr gebracht werden.
Das eine Bestellbestätigung kein Kaufvertrag ist musste ein Kläger aus München feststellen.
Die spätere Beklagte bot auf ihrer Internetseite ein Verpackungsgerät zum Preis von 129 Euro an. Der Kläger bestellte daraufhin acht dieser Geräte. Die Beklagte übersandte jeweils an den Bestelltagen Bestellbestätigungen. Sie lieferte allerdings nicht die Geräte, sondern die Ersatzakkus für das Gerät aus.
Daraufhin klagte der Kläger vor dem Amtsgericht München und verlangte die Lieferung der Verpackungsgeräte. Das AG wies die Klage ab, da kein Kaufvertrag über die Geräte zustande gekommen sei. Der Kläger hat mit seiner Bestellung ein Angebot zum Kauf abgegeben, - laut Gericht hat die Beklagte dieses Angebot aber nicht angenommen. Eine Annahme liegt insbesondere nicht in der Übersendung von Bestellbestätigungen. Diese bestätigen nur den Eingang der Bestellung, sagen aber nichts über eine etwaige Annahme des Angebots aus, erläutern ARAG Experten (AG München, Az.: 281 C 27753/09).
Dresden - Electronic Arts will seinen Online-Umsatz in den kommenden fünf Jahren mehr als verdoppeln. Der Verkauf von Spielen im Handel hat immer weniger Bedeutung. Soziale Netzwerke und Smart-Phones bringen mehr neue Kunden.
Der zweitgrößte Videospiel-Hersteller der Welt, Electronic Arts (EA), erwartet stark steigende Einnahmen aus seiner digitalen Geschäftssparte. Schon in fünf Jahren würden browser-basierte Abo-Spiele, Online-Werbung sowie Downloads via Internet und Handy die Hälfte der Erlöse beisteuern, sagte EA-Chef John Riccitiello im Interview mit dem Wirtschaftsmagazin ‘Capital’ (Ausgabe 9/2010, EVT 20. August). “Heute machen wir 20 Prozent des Umsatzes online und mobil, vor fünf Jahren lagen wir noch bei drei, vier Prozent.” Dabei seien die Margen höher als beim Verkauf von Spielen auf CD und DVD. “Deswegen gehen wir weg vom Verkauf physischer Datenträger”, sagte der Manager, der das Unternehmen mit Sitz im kalifornischen Redwood City seit 2007 führt. “Wir stellen heute nicht mehr in erster Linie Produkte her, sondern bieten Dienstleistungen an.”
Riccitiello erwartet, dass Innovationen wie soziale Netzwerke, Breitband-Internet und Smart-Phones den Markt weiter antreiben. Zudem seien Videospiele gesellschaftsfähig geworden. “Früher saß man allein auf der Couch, heute spielen die Leute zusammen, im Wohnzimmer und übers Internet”, so der EA-Chef im ‘Capital’-Interview. Innerhalb von nur fünf Jahren habe sich die weltweite Zahl der Gamer dadurch auf mehr als eine Milliarde verfünffacht. Auch von 3D-Spielen erwartet Riccitiello neue Impulse. Bis ein Massenmarkt entsteht, werde es aber noch Jahre dauern.
Weitere Zukäufe schloss Riccitiello gegenüber ‘Capital’ nicht aus: Er sei an Geschäftsmodellen interessiert, die EA-Spiele wie “Fifa 2010“, “Need for Speed” oder “Battlefield” an neue Erlös-Quellen heranführen. “Akquisitionen können dabei helfen.” Im November 2009 hatte EA für rund 300 Millionen Dollar die auf Spiele für soziale Netzwerke spezialisierte Firma Playfish gekauft und gehört seitdem zu den Marktführern auf Facebook. Ziel sei es, Schritt für Schritt ein Entertainment-Unternehmen aufzubauen, dessen Marken zwölf Monate im Jahr Geld einspielen, so Riccitiello: “Das ist etwas ganz anderes, als wenn Sie einmal im Jahr ein auf CD gepresstes Spiel in den Handel bringen.”
Für EA selbst beginnt sich der strategische Umbau indes erst langsam auszuzahlen. Seit Jahresbeginn schreibt das Unternehmen nach einer Serie von zwölf roten Quartalen in Folge und insgesamt 2,2 Mrd. Dollar Verlust erstmals wieder schwarze Zahlen. Der verlustreiche Turnaround spiegelt sich im Aktienkursverlauf wider. Während EA vor fünf Jahren an der Börse noch knapp 17 Milliarden Euro wert war, sind es heute nur noch vier Milliarden Euro. “Es kann schon zermürbend sein, bis Investoren die Chancen erkennen. Aktienkurse hinken oft ein bis drei Jahre der realen Entwicklung hinterher”, sagte Riccitiello. EA müsse nun die jüngsten Erfolge bestätigen, damit die Investoren an seine Strategie glaubten.
Dresden - Nach Meinung der Rechtsanwälte Dr. Staubach Berlin greift Google Street View unverhältnismäßig in die “persönliche Privatsphäre” der Bürger ein. Das Ziel der Anwaltskanzlei ist offenbar eine Massenklage gegen Google einreichen zu können.
Auf den ersten Blick klingt das ganze auch ziemlich absurd. Denn nach Auffassung der Rechtsanwälte ist das Fotografieren von Straßen und Plätzen offenbar ein “Versuch, das in Art. 1 Abs.1 in Verbindung mit Art 2 Abs. 1 des Grundgesetzes garantierte Recht auf informationelle Selbstbestimmung stückweise auszuhebeln”.
In der verbreiteten Presseerklärung heißt es dann:
“Google Street View verstößt gegen das Grundrecht auf Privatsphäre und informationelle Selbstbestimmung”, so der Rechtsanwalt Dr. Florian Landrebe, der möglichst viele Gleichgesinnte gegen das Vorhaben zu versammeln sucht.
“Wir halten das Vorgehen von Google für nicht rechtmäßig und die jetzt angekündigten Kamerafahrten für einen Versuch, das in Art. 1 Abs.1 in Verbindung mit Art 2 Abs. 1 des Grundgesetzes garantierte Recht auf informationelle Selbstbestimmung stückweise auszuhebeln”, so Landrebe weiter. Es fehle überdies “an einer gesetzlichen Grundlage und einer gesamtgesellschaftlichen Diskussion über die geplante Form der Datenerhebung. Google will auf Kosten der betroffenen Bürger Fakten schaffen”.
“Google Street View greift unverhältnismäßig in die persönliche Privatsphäre der Bürger ein. Es ist keinesfalls ausreichend, Einzelnen das Recht einzuräumen Bauwerke durch Pixelung unkenntlich zu machen.
Bereits in der Erstellung des Fotomaterials liegt eine Grundrechtsverletzung, da nicht sichergestellt werden kann, wem und zu welchem Zweck dieses Fotomaterial von Google Inc. überlassen wird. Auch eine vierwöchige “Widerspruchsfrist” ist kein hinreichender Schutz vor einer derart gravierenden Rechtsverletzung. Es ist wenig hilfreich sich lediglich auf die Politik zu verlassen. Vielmehr ist bürgerliches Engagement gefordert.”
Sinn und Zweck dieser Klage dürften wohl eher monetäre Gründe sein. Denn zum einen macht man auf sich aufmerksam. Und außerdem sind die Honorare bei derartigen Prozessen auch nicht von schlechten Eltern. Man muss nur genug Mandanten bekommen, damit sich die Sache lohnt.