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Archive for the ‘Dresden und Umgebung’

Zweites Dresdner Dampfloktreffen vom 26. März bis 28. März

März 19, 2010 By: admin Category: Allgemein, Dresden und Umgebung, Lifestyle, Tourismus, Verbrauchertipps No Comments →

Dresden - Auf dem Programm des zweiten Dresdner Dampfloktreffens stehen 14 Sonderzüge für Führungen, Mitfahrgelegenheiten und Besichtigungen bereit. Als Höhepunkt für alle Eisenbahnfans gibt es am Freitag die Ankunft der Schnellzuglok der Baureihe 01 aus Leipzig.


www.bahn.de/städtereisen


Wenn dann am Freitag der historische Sonderzug aus Leipzig mit der Schnellzuglok 01509 gegen 15 Uhr am Festgelände ankommt, wird das zweite Dresdner Dampfloktreffen mit Verkehrsminister Sven Morlok offiziell eröffnet. Mit dem Zug werden auch Vertreter der DB-Konzernleitung und des Freistaates und eine Wirtschaftsdelegation aus Moskau in Dresden eintreffen. Die 170 Tonnen schwere, 2350 PS starke und 130 Stundenkilometer schnelle Dampflok der Eisenbahnbau- und Betriebsgesellschaft Preßnitztalbahn ist die einzige noch erhaltene deutsche Lok mit Ölfeuerung und ist der Star des Dampfloktreffens. Der Zug wird am Freitag um 12.38 Uhr im Leipziger Hauptbahnhof starten und am Sonntag gegen 17 Uhr zurück nach Leipzig fahren.

Aber es warten noch viele weitere Attraktionen auf die Besucher. So sind auch Dampfsonderzugfahrten nach Radeberg und Radebeul möglich. Und der Wander-Express Bohemica ins böhmische Litomerice wird zu Premierenfahrt starten. Diese Direktverbindung von Dresden nach Ústí nad Labem wird ab April bis dorthin weitergeführt. Insgesamt werden über 30 historische Lokomotiven auf dem Gelände des Eisenbahnmuseums Dresden-Altstadt an der Zwickauer Straße zu sehen sein. Zu sehen gibt es unter anderen die Sachsenstolz genannte sächsische Schnellzuglok 19017 und die 1839 getaufte Saxonia - Das ist die erste in Deutschland gebaute, funktionstüchtige Dampflokomotive, entstanden in der Maschinenbauanstalt Übigau für die Leipzig-Dresdner Eisenbahn-Compagnie.


www.bahn.de/städtereisen


Bis zum Jahr 2004 hatte alljährlich ein Dampflokfest unter der Regie der Deutschen Bahn stattgefunden, was die Bahn dann nicht mehr mitfinanziert hatte. Deshalb mußten in der zwichenzeit auch Dampflokfeste ausfallen. Seit vorigem Jahr hat die Interessengemeinschaft Bw Dresden Altstadt e.V. die überregional bekannte Tradition wieder aufleben lassen. Als Unterstützer ist die Deutsche Bahn nun wieder dabei. Im Jubiläumsjahr “175 Jahre Eisenbahn in Deutschland” wollte man dann offenbar doch nicht fehlen. Man kann nur hoffen, dass das so bleibt.

Rezepte gegen zu hohe Stromrechnungen

März 15, 2010 By: admin Category: Allgemein, Dresden und Umgebung, Verbrauchertipps, Wirtschaft No Comments →

Dresden - FinanceScout24: Intelligente Zähler helfen beim Energiesparen - “Smart Meter” entlarven Stromfresser im Haushalt - Bei Neubauten und Sanierungen sind die elektronischen Zähler seit Januar Pflicht


www.financescout24.de


Die Verschnaufpause bei den Strompreisen ist vorbei, und die Verbraucher werden wieder kräftig zur Kasse gebeten. Bereits zum Jahresanfang 2010 haben 188 Stromanbieter ihre Preise im Schnitt um 6,6 Prozent angehoben. Im März folgten weitere 51 Energie - Versorger, lediglich neun Stromanbieter senkten die Preise.

Kunden haben aber mehrere Möglichkeiten, um das drohende Loch in der Haushaltskasse zu stopfen.

Sie können auf Internetportalen die Strompreise vergleichen und zu einem günstigeren Anbieter wechseln. Oder sie können ihren Stromverbrauch reduzieren. Mit den neuen, intelligenten Stromzählern gelingt das einfacher denn je und macht sogar richtig Spaß.

Die neuen Stromzähler sind auf dem Vormarsch, weil Brüssel es so will. Eine neue EU-Umweltrichtlinie schreibt vor, dass seit Januar 2010 bei Neubauten sowie umfassenden Sanierungen und Umbauten die intelligenten Zähler zum Einsatz kommen. Das betrifft rund ein Prozent aller deutschen Haushalte oder 400.000 Gebäude. Bis zum Jahr 2020 sollen die Zähler sogar in 80 Prozent der Häuser ihre mechanischen Brüder ablösen. Im Gegensatz zu den alten, schwarzen Drehstromzählern erfassen intelligente Zähler den Stromverbrauch elektronisch - und zwar sekundengenau. So sollen die “Smart Meter” bundesweit unzählige Stromfresser entlarven und den Verbrauch transparenter gestalten.

“Damit können die Kunden besser erkennen, an welchen Stellschrauben sie drehen müssen, um Energie zu sparen”, kommentiert Dr. Errit Schlossberger, Geschäftsführer des unabhängigen Verbraucher- und Vergleichsportals FinanceScout24.

In Italien, Großbritannien und den Niederlanden sind die schlauen Stromzähler schon Standard. Die intelligenten Stromzähler zeichnen kontinuierlich den aktuellen Stromverbrauch auf und speichern die Daten als digitale Signale. Diese werden in Echtzeit an die Kunden sowie viertelstündlich über Mobilfunknetze an den Stromversorger weitergeleitet.

Auf diese Weise erhalten beide Seiten - Verbraucher und Anbieter - eine sekundengenaue Übersicht über den jeweiligen Verbrauch. Und es bringt für beide Seiten entscheidende Vorteile. Der Versorger kann regelmäßig eine Fernablesung des Stromverbrauchs durchführen und die Stromerzeugung besser an den Verbrauch der Haushalte anpassen. Im Gegenzug erfährt der Kunde durch die Anzeige auf dem Bildschirm sekundengenau, wann etwa der Stromverbrauch durch das Einschalten eines Gerätes rapide zunimmt. Die neue Transparenz soll damit einen Anreiz schaffen, generell weniger Energie zu verbrauchen und Stromfresser durch neue, energieeffizientere Geräte zu ersetzen.

Die schlauen Zähler werden als wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem intelligenten Haushalt gesehen. Dabei geht das “Smart Meter” selbst mit gutem Beispiel voran: Es verbraucht gut ein Drittel weniger Energie als ein herkömmlicher schwarzer Zähler.

Einfacher wird anschließend auch die Abrechnung der Stromkosten. Mussten Kunden bisher Abschläge auf den geschätzten Verbrauch zahlen und bei der Jahresabrechnung eventuell Nachzahlungen leisten, gleicht die Abrechnung mit dem intelligenten Stromzähler mehr einer Handyrechnung. Bezahlt wird nur, was unmittelbar verbraucht wird. Wenn die Kunden es wünschen, ist also auch eine monatliche Abrechnung möglich.

“Die Versorger sparen Verwaltungs- und Ablesekosten, und die Verbraucher tappen nicht mehr im Dunkeln über die Höhe ihres tatsächlichen Verbrauchs”, erklärt Schlossberger. “Der mögliche Kostenschock beim Jahresabgleich gehört der Vergangenheit an.”

Außerdem ermöglichen die intelligenten Helfer neue Dienstleistungen. Zum Beispiel bieten immer mehr Energieunternehmen mittlerweile tageszeitabhängige Tarife an - bis Ende 2010 sind solche Angebote sogar gesetzlich verpflichtend.

Diese Tarife sind entweder ganz trivial in Tages- und Nachtphasen unterteilt, oder sie bestehen aus mehreren Teilphasen, bei denen etwa zwischen Vormittag, Nachmittag sowie Abend- und Nachtstunden unterschieden wird. In jeder Phase kostet Strom unterschiedlich viel. Weil die Kunden dank des “Smart Meter” jetzt wissen, wann sie mit welchen Geräten wie viel Strom verbrauchen, können sie ihren Verbrauch dem gewählten Tarif anpassen und dadurch Kosten sparen. Als Stromfresser bekannte Geräte wie etwa der Wäschetrockner oder die Spülmaschine können dann in günstigen Tarifzonen eingeschaltet werden.

Noch einfacher als bisher wird auch der Wechsel zu einem anderen Anbieter. Noch im Jahr 2005 verursachte ein Wechsel des Versorgers 100 Euro Verwaltungskosten pro Kunde, heißt es in der Studie “eEnergy” von WIK Consult in Bad Honnef und des Fraunhofer-Verbunds für Energie.

Elektronische Stromzähler können den Wechsel wesentlich effizienter gestalten. Für den Anbieter wird er günstiger, für den Verbraucher geht es schneller.

“Unter dem Strich wird der intelligente Zähler mehr Vorteile als Nachteile bringen”, glaubt FinanceScout24-Geschäftsführer Schlossberger. “Es muss jedoch gewährleistet sein, dass die Versorger mit den Daten der Kunden sensibel umgehen und vor allem die durch den Einsatz der Smart Meter eingesparten Verwaltungskosten auch an den Kunden weitergeben!”

Optimiert werden müsse in jedem Fall die Datenübertragung über das so genannte “Powerline-System”, das gemeinhin als nicht besonders sicher gelte. “Es muss garantiert sein, dass Daten, die vom Stromzähler über dieses System geleitet werden, weder von außen abgefangen noch manipuliert werden können”, fordert Schlossberger.

Warm anziehen müssen sich auf jeden Fall notorische “Strom-Zech-Preller”.

Die Energieversorger haben die volle Kontrolle über die schlauen Zähler, sie können das “Smart Meter” jederzeit ein- und ausschalten. Für den Anbieter ist es somit ein Leichtes, die Versorgung bei Zahlungsverzug zu unterbrechen. Wurde den Kunden in diesem Fall bisher mit Mahnungen die Abschaltung zunächst nur angedroht, könnte mancher Anbieter durch die einfacher mögliche Stromsperre zukünftig vielleicht weniger nachsichtig sein.

Über FinanceScout24:

Die FinanceScout24 GmbH betreibt eines der größten deutschen Finanzportale im Internet und bietet ihren Nutzern den kostenlosen Vergleich und den Online-Abschluss von Versicherungen, Produkten zur Altersvorsorge, Baufinanzierungen, Ratenkrediten, Geldanlageprodukten sowie Strom-, Gas- und Telekommunikationstarifen. Dabei sorgt FinanceScout24 für Transparenz bei allen relevanten Finanzentscheidungen.

Albrechtsburg Meißen: Ab Mai mit Dauerausstellung „Der Stein der Weis(s)en“

März 14, 2010 By: admin Category: Allgemein, Dresden und Umgebung, Kultur, Sommerurlaub, Tourismus, Verbrauchertipps, Winterurlaub No Comments →

Dresden - Pünktlich zum 300-jährigen Jubiläum erstrahlt die Albrechtsburg in Meißen als Porzellanschloss in neuem Glanz, und zeigt ab dem 8. Mai die große Sonderausstellung „Der Stein der Weis(s)en“.

Wer ab Mai die Sonderausstellung „Der Stein der Weis(s)en“ besucht, wird nach vielen Jahren der Sanierung ein Haus erleben, das mit seiner einmaligen spätgotischen Architektur und Porzellan aus Europas erster Porzellanmanufaktur beeindruckt.


Lastminute.de


Neu gestaltet wurde vor allem der Besuchereingang in die Burg. Er befindet sich nicht wie bisher als Nebeneingang im Mittelbau, sondern neu an der Westgiebelseite. Hierfür wurde ein großzügiges Entree mit Information, Kasse, Buchshop und Museumscafe geschaffen. Die alte Stadttreppe durch die Burg wird durch eine ganztägig öffentliche Erschließung ersetzt und dient als Verbindungsglied zwischen Domplatz und Burgberg sowie als Zugang von der Leipziger Straße.

Zusammen mit der Stadt Meißen gestaltet der Freistaat Sachsen auch den Domplatz neu. Die touristische Erschließung wird durch ein neues Leitsystem wesentlich einfacher. Ein sogenannter „Quellstein“ am historischen Ort der Zisterne bildet zukünftig einen Blickfang. Die Oberfläche des Domplatzes wurde unter Verwendung des historischen Pflasters komplett ausgetauscht und steht jetzt auch für Freiluftveranstaltungen zur Verfügung.

Drei Obergeschosse stehen zukünftig mit rund 4.500 qm Ausstellungsfläche zur Verfügung. Diese hat sich um ein Drittel vergrößert. Das sanierte dritte Obergeschoss stand bisher aufgrund des schlechten Erhaltungszustandes nicht als Museumsfläche zur Verfügung. Hier soll zusammen mit der zweiten Etage ab Mitte 2011 die neue Dauerausstellung zur sächsischen Landesgeschichte präsentiert werden.

Im zweiten Obergeschoss öffnet am 8. Mai die große Sonderausstellung „Der Stein der Weis(s)en“. Von 1710 bis 1863 war die Albrechtsburg das wohl außergewöhnlichste Domizil Europas erster Porzellanmanufaktur. Einzigartige Zeugnisse erzählen von den Anstrengungen der heute nicht mehr sichtbaren Manufaktur und erwecken diese zu neuem Leben. Die Reise in die Vergangenheit ist in fünf verschiedene Erlebnisbereiche gegliedert. Beginnend mit dem „Porzellanfieber“, der Sucht nach Porzellan, kann der Besucher die Produktionsstätte auch sinnlich erleben oder virtuell selbst Porzellanrezepturen ausprobieren.

Herzstück der Ausstellung ist ein sechs mal drei Meter großes interaktives Modell der Burg, das die einzelnen Stufen der Porzellanproduktion im 19. Jahrhundert beeindruckend widerspiegelt.

Die Albrechtsburg Meißen verdankt ihren Namen Herzog Albrecht, dem Begründer der albertinischen Linie des sächsischen Herrscherhauses. Dabei ist sie keine Burg im eigentlichen Sinne, sondern ein spätgotisches Residenzschloss, das aber als solches nie genutzt wurde. Die Verbindung mittelalterlicher Wehrhaftigkeit mit der Eleganz eines Residenzschlosses und die sensationelle Statik über dem steilen Abhang machen die Albrechtsburg Meißen zu einem architektonischen Erlebnis.

Derzeitige Ausstellungen auf der Albrechtsburg
1. Etage: Repräsentationsräume
2. Etage: Sonderausstellung „Der Stein der Wei(s)en“, Mai bis Oktober 2010, ab Mai 2011 Dauerausstellung
3. Etage: ab Mai 2010, Fotografien von Joachim Baldauf „MEISSEN - MACHT - IKONEN“

Die Bahn will Sachsen auf’s Abstellgleis setzen

März 11, 2010 By: admin Category: Allgemein, Auto und Verkehr, Dresden und Umgebung, Politik, Wirtschaft No Comments →

Dresden - Die Bahn will die Sachsen wohl endgültig auf’s Abstellgleis setzen. Wie jetzt bekannt wurde, sollen die ICE-Züge auf den Strecken Frankfurt/Main-Leipzig-Dresden und Berlin-Leipzig-München ab dem Fahrplanwechsel im Dezember nicht mehr im Stundentakt auf die Strecken gehen.




Dabei ist es jetzt schon eine Katastrophe sich auf die Bahn zu verlassen. Auf meinen letzten drei Fahrten (Berlin, Hamburg, München) vielen jeweils Anschlusszüge aus, oder es gab lange Verspätungen. In München und Berlin wurden Wagen jeweils wieder abgekoppelt, weil diese defekt waren.

Das wird jetzt offenbar auch unseren Politikern zu Bunt. Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) stemmt sich mit Vehemenz gegen drohende Einschränkungen beim ICE-Verkehr in Sachsen. Tillich fordert die Deutsche Bahn mit Nachdruck auf, ihre bislang bekannt gewordenen Pläne zu überdenken.

„Sachsen muss angemessen an das deutsche Schienennetz angeschlossen sein“,

betonte der Ministerpräsident am Donnerstag in Dresden am Rande der Sitzung des Sächsischen Landtags. Derartige Einschnitte in die Bahnanbindung des Freistaates seien inakzeptabel.

Die Bahn plant nach bisherigen Informationen, die ICE-Züge auf den Strecken Frankfurt/Main-Leipzig-Dresden und Berlin-Leipzig-München ab dem Fahrplanwechsel im Dezember nicht mehr im Stundentakt auf die Strecken zu schicken. Zudem plant die Bahn eine schnelle Nord-Süd-Verbindung über Halle und nicht über Leipzig. Eine solche Entwicklung ist nach Überzeugung von Tillich besorgniserregend: „Es darf nicht sein, dass der Freistaat so zum Abstellgleis wird“, sagte der Ministerpräsident.

Mit seiner Kritik stellt sich Tillich hinter Verkehrsminister Sven Morlok (FDP), der die Bahn ebenfalls wegen ihrer Pläne ins Visier genommen hat: „Das Fernverkehrsangebot der Deutschen Bahn AG ist bisher bei Weitem nicht befriedigend. Die derzeitigen Überlegungen der Bahn deuten nun auf eine weitere Verschlechterung hin“, kritisiert Morlok.

Technische Probleme bei der Schnellzugflotte der Bahn will er als Grund nicht gelten lassen. „Die Technikprobleme bei den Fahrzeugen der Bahn dürfen nicht zulasten der Anbindung Sachsens an den Fernverkehr gehen. Wir sind darüber zurzeit in intensiven Verhandlungen mit der Bahn“, ließ Morlok bereits am Mittwoch wissen.

Tillich forderte außerdem die Bahn auf, die Fernverkehrsanbindung an Chemnitz/Zwickau wieder aufzunehmen; derzeit gibt es auf dieser Strecke nur regionale Verkehrsanbindungen. Der Ministerpräsident erneuerte seine Forderung, die Strecke Dresden – Prag in den Bundesverkehrswegeplan aufzunehmen. Auch müsse im Zuge der Verkehrsprojekte Deutsche Einheit die Bahnstrecke Leipzig – Dresden „zügig fertig gestellt werden“. Es fehlt noch der Abschnitt zwischen Riesa und der sächsischen Landeshauptstadt. „All das ist überfällig - im Oktober wird die Deutsche Einheit immerhin schon 20“, erklärte Tillich.

Hintergrund: Die DB plant, mit dem neuen Fahrplan ab Dezember 2010 den Stundentakt auf den Strecken Franfurt/Main-Dresden und Berlin-Leipzig-München aufzugeben und durch für Sachsen deutlich verschlechterte Angebote zu ersetzen: Leipzig wird zwischen Berlin und München nur noch zweistündig und mit deutlich verlängerten Fahrzeiten bedient; die andere Stunde fährt der ICE künftig über Halle.

Auch Frankfurt/Main – Dresden wird nur noch zweistündig und ohne Halt in Riesa (und eventuell auch ohne Halt in Dresden-Neustadt) bedient. Außerdem gibt es dann einen ICE / IC zwischen Hannover-Leipzig-Dresden, der aber nicht im 60-Minutentakt fahren wird, so dass auf der Strecke Leipzig-Dresden etwa ein 80/40 Takt entsteht. Dies hat auch Auswirkungen auf den Nahverkehr.

Mehr Geld für die Freiwillige Feuerwehr

März 08, 2010 By: admin Category: Allgemein, Ausbildung und Beruf, Dresden und Umgebung, Gesellschaft, Politik No Comments →

Dresden - Die Höchstsätze bei der Entschädigung von Freiwilligen Feuerwehrleuten können deutlich erhöht werden.


www.bigpoint.com


Gemeinden, Landkreise und kreisfreie Städte können künftig den ehrenamtlich Tätigen in den Freiwilligen Feuerwehren des Freistaates, die zum Beispiel als Ausbilder, Orts- und Gemeindewehrleiter oder als Stellvertreter des Kreisbrandmeisters besonders zeitlich belastet sind, höhere Entschädigungen gewähren. Innenminister Markus Ulbig hat heute die Novelle zur Sächsischen Feuerwehrverordnung unterzeichnet. Sie tritt Ende des Monats in Kraft.

Innenminister Markus Ulbig: „Die Reglungen in der neuen Feuerwehrverordnung sind eine weitere Stärkung des Ehrenamtes. Die Kameradinnen und Kameraden, die sich unermüdlich für den Schutz der Menschen in Sachsen engagieren, können mit einer höheren Entschädigung rechnen. Gemeindewehrleiter können ab nächstem Monat bis zu 175,– Euro monatlich erhalten. Ich hoffe, dass Gemeinden und Kreise von diesen Möglichkeiten auch zahlreich und zügig Gebrauch machen.“

Weitere wichtige Regelungen betreffen den Kreis der zur Ausbildung berechtigten Feuerwehrleute. Der Kreis der Ausbilder wird um Mitglieder der Berufsfeuerwehr erweitert. Damit schafft der Freistaat die Grundlagen, um flexibler auf die große Zahl an Ausbildungswünschen reagieren zu können. Die derzeit hohe Nachfrage nach Ausbildungsplätzen im Angebot der Landesfeuerwehrschule kann nur mit ergänzenden Ausbildungsstrukturen bewältigt werden. Wenn die Berufsfeuerwehren sich stärker in die Ausbildung gerade des eigenen Nachwuchses einbringen wollen, unterstützt Sachsen diese lobenswerten Ansätze. Denn damit können deutlich mehr Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr ihre Ausbildung erhalten.

Balifahnen: Der absolute Trendartikel für Haus & Garten

März 07, 2010 By: admin Category: Allgemein, Dresden und Umgebung, Einkaufstip, Lifestyle, Mode, Rabatte + Coupons, Verbrauchertipps No Comments →

Dresden - Balifahnen, die auch Gartenfahnen oder Asienfahnen genannt werden, werden immer beliebter. Nicht nur Asienfreunde lieben diese außergewöhnliche Gartendekoration. Hier können Sie sich für diese ungewöhnliche Gartendekoration noch 5% Rabatt sichern!

Balifahnen

Es gibt für diese Fahnen aus Bali sehr unterschiedliche Bezeichnungen: In Deutschland ist der verbreitetste Name Gartenfahnen. Bekannt sind die Fahnen aber auch als Balifahnen, Umbul Umbul, Drachenfahnen, Asienfahnen, Asiafahnen oder auch Gebetsfahnen. Umbul Umbul ist die Bezeichnung für traditionelle balinesische Fahnen. Der Name Umbul Umbul bedeutet soviel wie Schwanz des Drachens. Die Fahnen werden auf Bali (Indonesien) handgefertigt. Die handbemalten Drachenfahnen sind immer künstlerische Unikate. Balifahnen, Gartenfahnen, Asiafahnen. In vielen Farben und Größen preiswert und schnell geliefert.

Der Ursprung der Umbul Umbul-Fahne soll im indischen Raum zur Zeit von Buddha liegen. Gemäß dem indischen Nationalepos Ramayana entstand sie aus einem Streit zwischen dem Helden Arjuna und dem Affengott Hanuman. Die häufig auf den Fahnen dargestellten Drachen symbolisieren den Pfeil des Bogenschützen Arjuna.

Auch im westlichen Kulturkreis hat sich das gemeinsame Bemalen (in Regenbogenfarben oder bunten Motiven nach freier Fantasie) und anschließende Aufstellen von Umbul Umbul-Fahnen bei verschiedensten Gelegenheiten und Veranstaltungen, sowie als künstlerische Gartendekoration in den letzten Jahren im Zuge des Esoterik-Booms stark verbreitet.

Auf Bali wird seit 2004 sogar jährlich ein eigenes Flaggen-Fest veranstaltet, auf dem eine große Zahl der schönsten Fahnen gezeigt werden. Sehr attraktiv sind auch die Werbefahnen, speziell für Händler und Gewerbetreibende. Balifahnen können individuell mit einem Werbetext oder Logo bedruckt werden. Werbeagenturen und viele andere Unternehmen nutzen die bedruckten Fahnen für Messen, Ausstellungen und Werbemaßnahmen.

Balifahnen gibt es für die verschiedensten Anlässe. Ob für die Hawaiiparty, die Strand- oder Mallorca-Party. Die Fahnen sind eine wunderbare Dekoration für jede Party. Und wer über den folgenden Link Seine Balifahnen bestellt erhält noch 5% Rabatt. 5% Rabatt auf alle Artikel - Gutschein-Code: C3WSDR

Bundesverfassungsgericht kippt Vorratsdatenspeicherung

März 02, 2010 By: admin Category: Allgemein, Computer, Dresden und Umgebung, Gesellschaft, Handy & Co, Internet, Politik, Wirtschaft No Comments →

Dresden - Mit der heutigen Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts über die Vorratsdatenspeicherung wurde der Daten-Sammelwut des Staates enge Grenzen gesetzt. Die Daten der Bürger gehen den Staat grundsätzlich nichts an!



Das Bundesverfassunggericht hat die Vorratsdatenspeicherungs-Regeln des deutschen Telekommunikationsgesetzes für grundgesetzwidrig und somit nichtig erklärt. Das BvG bestätigt damit die Rechtssprechung, nach der die Daten der Bürger den Staat grundsätzlich nichts angehen. Der Staat darf seine Bürger nicht unter Generalverdacht stellen. Auch nicht unter dem Vorwand einer erhöhten Bedrohungslage.

Mit dem Urteil haben die Richter den Schutz des Telekommunikationsgeheimnisses ausgebaut und den Schutzbereich der Grundrechte dem Internetzeitalter angepasst.

Das Bundesverfassungsgericht hat mit Urteil vom 2. März 2010 u.a. die Regelungen des § 113 a und des § 113 b Telekommunikationsgesetz für nichtig erklärt. Weiterhin verfügte das Gericht, das die bis jetzt gespeicherten Daten umgehend zu löschen sind.

Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts ist die in § 113 a und § 113 b TKG vorgesehene anlasslose Speicherung von Telekommunikationsverkehrsdaten für qualifizierte Verwendungen im Rahmen der Strafverfolgung, der Gefahrenabwehr und der Aufgaben der Nachrichtendienste nur unter bestimmten Voraussetzungen mit dem Grundrecht auf Telekommunikationsfreiheit aus Artikel 10 GG vereinbar. Wegen der Streubreite der Speicherung, der Möglichkeit, aus den Verkehrsdaten Rückschlüsse auf gesellschaftliche oder politische Zugehörigkeiten und persönliche Eigenschaften zu ziehen, der hohen Missbrauchsgefahr und des mit der anlasslosen Speicherung verbundenen Einschüchterungseffekts für den Bürger müsse die Speicherung und Verwendung von Vorratsdaten hohen Maßstäben genügen.

Eine vorsorgliche Verkehrsdatenspeicherung sei nur dann verhältnismäßig, wenn hinreichend anspruchsvolle und normenklare Regelungen zur Datensicherheit, zur Begrenzung der Datenverwendung, zur Transparenz und zum Rechtsschutz bestünden. Diesen Anforderungen würden die angegriffenen gesetzlichen Bestimmungen nicht gerecht, und sind deshalb Verfassungswiedrig.

Gefährliche Mutterliebe: Bachen mit Frischlingen sind unterwegs

März 01, 2010 By: admin Category: Allgemein, Dresden und Umgebung, Haustiere, Umwelt 1 Comment →

Dresden - Wer in Wald und Flur unterwegs ist sollte momentan besondere Vorsicht walten lassen. Denn nicht nur das in den letzten Stunden ein heftiger Sturm besonders Wälder gefährlich macht. Anfang März werden auch die meisten Frischlinge geboren, was Wildschweinsauen besonders unberechenbar macht.


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Wildsauen sind sehr gute Mütter. So polstern Bachen für ihre Frischlinge das Lager, den so genannten Kessel, mit Gras, Farn und Zweigen zu einem warmen Nest aus. Hier verbringen die jungen Wildschweine die ersten zwei Wochen ihres Lebens.

Und gegen Feinde wie Füchse, und auch Menschen verteidigt die Bache ihren Nachwuchs sehr energisch. Deshalb ist jetzt besondere Vorsicht geboten, denn Anfang März werden die meisten Frischlinge geboren. Wer dannbeim Spazieren gehen einer Bache mit ihren Frischlingen begegnet, muss immer mit einen Angriff rechnen.

Andreas Kinser von der Deutschen Wildtier Stiftung bringt es folgendermaßen auf den Punkt: “Starke Bachen bringen bis zu 90 Kilogramm auf die Waage - ihr Biss kann äußerst schmerzhaft sein.” Kinser rät daher dringend, die Nähe der Frischlinge zu meiden. “Junge Wildschweine sind keine Streicheltiere!” Wer unverhofft zwischen ein Muttertier und ihren Nachwuchs gerät, sollte sich zügig zurückziehen. Durch geräuschvolles Ausatmen - der Jäger spricht von “Blasen” - warnen die Tiere eindrucksvoll. “Manchmal laufen sie auch direkt auf den vermeintlichen Feind zu, um dann abrupt zu stoppen. Diese Scheinangriffe sollen Eindruck schinden”, sagt Andreas Kinser von der Deutschen Wildtier Stiftung.

Und das können sie Ihm getrost glauben. Ich konnte einen solchen Angriff schon mal beobachten. Und ich war heilfroh das ich schnell genug weit weg war.

In der ersten Zeit verlassen die Frischlinge ihr warmes Nest im Wurfkessel nicht, weil sie empfindlich gegen Nässe und Kälte sind. Drei bis vier Monate lang werden sie von der Bache gesäugt. Im Gegensatz zu Hausschweinen haben Wildschweine zehn Zitzen. Schon nach kurzer Zeit weiß jeder Frischling, wo sich “seine” Zitze befindet - der Experte spricht von “Zitzentreue”.

Im Alter von fünf Monaten verlieren die Frischlinge ihre Streifen. Dann leben mehrere Wildsauen mit ihrem Nachwuchs in Familienverbänden. Diese Rotten werden immer von einer Leitbache geführt. Einen alten Keiler wird man in einer Rotte nicht finden: Er ist ein Einzelgänger. Nur junge “Männer” dürfen im Familienverband bleiben, bis sie in ihrem zweiten Lebensjahr endgültig aus dem Familienverband vertrieben werden.
Quelle: Deutschen Wildtier Stiftung