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Archive for the ‘Ausland’

Die Jagd nach Osama bin Laden

Februar 05, 2010 By: admin Category: Allgemein, Ausland, Fernsehen, Politik No Comments →

Das ZDF zeigt die Dokumentation über die Jagd nach dem meistgesuchten Mann der Welt, Osama bin Laden, am Dienstag, 9. Februar 2010, 23.15 Uhr.

Mainz (ots) - Er ist der meistgesuchte Mann der Welt. Auf seinen Kopf ist eine Belohnung von 27 Millionen Dollar ausgesetzt. An seine Fersen haben sich die besten Eliteeinheiten der Welt geheftet. Es wurden Armeen mobilisiert, Informanten bestochen und Gefangene gefoltert. In ihrem Film “Die Jagd nach Osama bin Laden” am Dienstag, 9. Februar 2010, 23.15 Uhr im ZDF, begeben sich die Autoren Michael Renz und Michael Rudin auf die Spur der wichtigsten Theorien rund um die bisher vergebliche Jagd.


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Über zehn Jahre dauert sie nun schon, und noch immer ist Osama bin Laden nicht gefasst. Stets scheint der saudische Al-Kaida-Chef seinen Häschern einen Schritt voraus, finden sie nur leere Höhlen und verlassene Verstecke. Ist Bin Laden zu gewieft für seine Verfolger?

Immer mehr Menschen vermuten hinter seiner Flucht mehr als bloßes Versagen seiner Verfolger. Ist ein freier Osama bin Laden nicht viel nützlicher als ein gefangener oder toter? Dient er doch so als Begründung für Amerikas Feldzüge gegen den Terror. Wollen ihn aus diesem Grund die Amerikaner vielleicht gar nicht erst fangen? Wie sonst lässt sich erklären, dass einer der bekanntesten Menschen überhaupt einfach verschwindet. Vielleicht ist Bin Laden schon seit Jahren tot, und nur die CIA hält ihn mit gefälschten Video- und Audiobotschaften künstlich am Leben.

Die Autoren sprachen mit namhaften Kritikern der offiziellen Version, interviewten Jäger und Gejagte. Zum ersten Mal im deutschen Fernsehen äußert sich ein Mitglied der geheimen Spezialeinheit Delta Force, die sich bis auf wenige Meter an den Terrorchef herangekämpft hatte, bevor er verschwand. Ehemalige Weggefährten des Saudis erklären, wie er es offenbar immer wieder schafft, seinen Jägern zu entkommen.

Die ZDF-Koproduktion mit der BBC trennt Fakten von Fiktion und zeigt, was es mit den rätselhaften Audiobotschaften auf sich hat. Er hinterfragt auch, ob der Mann auf den Videos tatsächlich der ist, der Amerika schon lange vor dem 11. September 2001 den Krieg erklärte.

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Kindesentführung in Haiti:Kinder erklärten, dass sie noch Eltern hätten

Februar 01, 2010 By: admin Category: Allgemein, Ausland, Kinder, Umwelt No Comments →

33 entführte Kinder sind am vergangenen Sonntag im SOS-Kinderdorf Santo in Haiti aufgenommen worden, wo sie Schutz und Betreuung erhalten. Die Kinder kamen dort völlig verstört, hungrig und durstig an.


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Die Mädchen und Jungen sollten nach der Erdbebenkatastrophe von Haiti in die benachbarte Dominikanische Republik verschleppt werden. In den frühen Morgenstunden des letzten Samstag stoppte die haitianische Polizei den Transport in der Nähe der Grenze.

Die zehn Verdächtigen hatten keine offiziellen Papiere für die Kinder bei sich und wurden deshalb festgenommen. Die haitianische Polizei geht nun davon aus, dass ein Fall von Kinderhandel vorliegt.

Das haitianische Sozialministerium übergab dann am gestrigen Sonntag die Kinder in die Obhut des SOS-Kinderdorfs Santo in Haiti. Die Kinder kamen dort völlig verstört, hungrig und durstig an. Sie wurden sofort versorgt und medizinisch untersucht.

Oberste Priorität hat nun, Eltern und Angehörige der Kinder ausfindig zu machen und sie wieder mit ihren Familien zu vereinen. Mehrere Kinder erklärten, dass sie noch Eltern hätten. “Ich bin doch keine Waise”, sagte etwa ein 8-jähriges Mädchen weinend. Sie glaubte von ihrer Mutter zu wohlmeinenden Menschen auf einen Kurzurlaub geschickt worden zu sein.

Die Eltern waren offenbar mit unrealistischen Versprechungen (Sommer-Camp mit Swimmingpool) dazu überredet worden, ihre Kinder einer Organisation namens “New life - children refuge” anzuvertrauen. Auf ihrer Internet-Seite bietet die Organisation an, in der Dominikanischen Republik Adoptionen zu vermitteln - ein Hotel in Strandnähe für adoptionswillige Eltern inklusive. Offensichtlich ist dies ein klarer Fall von Menschenhandel!

“Der Vorfall zeigt einmal mehr die Gefahren auf, denen Kinder nach Katastrophen durch Kinderhandel ausgesetzt sind. Wir betonen, dass internationale Adoptionen nach Katastrophen wie in Haiti keine sinnvolle Sofort- und Nothilfemaßnahme sind. Zunächst muss jede Anstrengung unternommen werden, unbegleitete Kinder mit der eigenen Familie zusammenzuführen oder im eigenen Land eine angemessene Lösung zu finden”, sagt Wilfried Vyslozil, Geschäftsführer der SOS-Kinderdörfer weltweit.

Nach dem verheerenden Erdbeben in Haiti haben die SOS-Kinderdörfer ein Nothilfe-Programm gestartet, um bis zu 40.000 Kindern und deren Angehörigen beizustehen.

Spendenkonto für die Nothilfe:
SOS-Kinderdörfer weltweit
Konto 111 1 111 (siebenmal die Eins)
Deutsche Bank München
BLZ 700 700 10
Stichwort: SOS-Nothilfe

Schweres Erdbeben auf Haiti fordert tausende Opfer

Januar 13, 2010 By: admin Category: Allgemein, Ausland No Comments →

Dresden / Bonn (ots) - Die Aktion Deutschland Hilft teilt mit, das aufgrund des Zusammenbruchs des Telefonnetzes noch keine genauen Angaben über die Ausmaße des schweren Erdbebens, das gestern Haiti erschütterte hat, vorliegen.




Der Inselstaat mit 8,5 Millionen Einwohnern gehört zu den ärmsten Ländern der Welt.
Das Epizentrum des Bebens befand sich in einem Vorort der Hauptstadt Port au Prince. Es ist damit zu rechnen, dass die Schäden sehr hoch sind. Mitgliedsorganisationen von Aktion Deutschland Hilft sind vor Ort, aktuelle Informationen werden erwartet. Das Bündnis bereitet jetzt den Einsatzfall vor.

Aktion Deutschland Hilft ist das 2001 gegründete Bündnis von zehn starken deutschen Hilfsorganisationen, die im Falle großer Katastrophen ihre Kräfte bündeln, um schnelle und effektive Hilfe zu leisten. Die beteiligten Organisationen führen ihre langjährige Erfahrung in der humanitären Auslandshilfe zusammen, um so die bisherige erfolgreiche Arbeit noch zu optimieren. Unter dem gemeinsamen Spendenkonto 102030 bei der Bank für Sozialwirtschaft Köln ruft das Bündnis zu solidarischem Handeln im Katastrophenfall auf.

Spendenkonto 10 20 30, Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 370 205 00
Spendenhotline: 0900 55 102030 oder Online:
www.aktion-deutschland-hilft.de

USA und Großbritannien schließen Botschaften in Jemen

Januar 03, 2010 By: admin Category: Allgemein, Ausland, Politik No Comments →

Wie Spiegel - online und andere Nachrichtenagenturen berichten, haben die USA und Großbritannien ihre Botschaften in Jemen geschlossen. Damit scheint ein Einmarsch von Kampfverbänden der USA in den Jemen unmittelbar bevor zu stehen.


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Nach der Schließung der Botschaften wurden die Botschaftsmitarbeiter angewiesen Zuhause zu bleiben, und auf weitere Anweisungen zu warten. Wahrscheinlich werden diese in den nächsten Stunde evakuiert. Damit scheint ein Krieg im Jemen unmittelbar bevor zu stehen.

CNN hat unter Berufung auf US-Regierungskreise berichtete, das Jemens Präsident Salih im Gespräch mit Petraeus weitere Hilfe seines Landes für amerikanische Anti-Terror-Aktionen angeboten hat.

Schon seit mindestens fünf Tagen berichten verschiedene amerikanische Medien, das US-Militärs dabei sind, mögliche Ziele für Angriffe auf Qaida-Stellungen im Jemen auskundschaften. CBS zufolge wurden bereits Angriffe auf mutmaßliche Qaida-Stellungen unter Führung der USA durchgeführt.

Es ist somit nur noch eine Frage der Zeit, wann US - Präsident Obama den Marschbefehl erteilt. Denn man traut dem Jemenitischen Staat nicht zu die Kontrolle im Land zu behalten. Insbesondere die USA glauben, dass der Jemen der Staatlichen Kontrolle endgültig entgleitet und der Jemen wie Afghanistan oder Somalia zu einem “failed state” werden könnte, der terroristischen Bewegungen Zuflucht bietet.

Interresant ist der Jemen besonders als Öl - Lieferant. So gibt es in Jemen einige große Ölfelder, die bereits von Konzernen aus den USA, Frankreich und Südkorea ausgebeutet werden. Jährlich werden zur Zeit bis zu 10 Millionen Tonnen Erdöl gefördert.

Ansonsten ist der Jemen sehr arm. Infrastruktur gibt es praktisch keine. Nur die größeren Städte sind durch befestigte Straßen verbunden. Ansonsten gibt es nur Sand- und Schotterpisten.

Landwirtschaft bestimmt den größten Teil der jemenitischen Wirtschaft. Und das, obwohl Ackerbau trotz Ausweitung der künstlichen Bewässerung nur auf etwa 7 % der Landesfläche möglich ist.

Die einzige Großbetriebe des Landes sind eine Erdölraffinerie in Aden und eine Textilfabrik in Sanaa. Ansonsten werden in Klein- und Handwerksbetrieben mit oft jahrhundertealter Tradition Agrarprodukte, Textilien und Metall verarbeitet, die aber nur im Binnenhandel eine Rolle spielen.

Stadtregierung von Seoul setzt umweltfreundliche Gas (LPG) Hybrid-Taxis ein

Dezember 19, 2009 By: admin Category: Allgemein, Ausland, Auto und Verkehr, Umwelt, Wirtschaft No Comments →

Dresden, Seoul, Südkorea (ots/PRNewswire) - Während in Koppenhagen viel heiße Luft abgelassen, und Resourcen vernichtet wurden, wird in anderen Ländern gehandelt. Die Stadtregierung von Seoul (Seoul Metropolitan Government) setzt seit 3. Dezember probeweise umweltfreundliche Hybrid-Taxis ein.


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Ziel ist es, die derzeit mit Gas (LPG) betriebenen Taxis zu Hybriden umzurüsten, die zur Verbesserung der Luftqualitat in der Stadt beitragen sollen. Dazu hat die Stadtregierung am 1. Dezember ein Abkommen über die vorläufige Einfuhrung von Hybrid-Taxis mit dem koreanischen Umweltministerium, der Korea National Joint Conference of Taxi Association, Hyundai-Kia Motors und Korea LPG Association geschlossen.

Alle Parteien stimmen darüber ein, dass die Verbesserung der Luftqualitat sowie die Reduzierung der Treibhausgase in der Stadt von höchster Dringlichkeit sind. Dementsprechend haben sie beschlossen, sich gemeinsam für die Einfuhrung von Hybrid-Taxis einzusetzen. Die Korea National Joint Conference of Taxi Association wird die teilnehmenden Taxiunternehmen auswählen und die Überwachung ihrer Tatigkeit unterstützen. Hyundai-Kia Motors kümmert sich als Fahrzeughersteller um die Technologieüberwachung und -entwicklung, u.a. auch um die Analyse der Lebensdauer der Fahrzeugteile. Korea LPG Association trägt zur Treibstoffversorgung der Taxis bei und die Stadtregierung von Seoul sowie das Umweltministerium werden administrative Unterstützung leisten.

Das neu eingeführte Hybrid-Taxi ist ein LPI-Hybridfahrzeug, das durch einen zum ersten Mal in Korea entwickelten Motor mit Flüssiggaseinspritzung (Liquefied Petroleum Injection) betrieben wird. Insgesamt zehn Taxis von funf Seouler Taxiunternehmen, die von der Korea National Joint Conference of Taxi Association ausgewählt wurden, fahren derzeit durch die Stadt.

Die LPI-Hybrid-Taxis in Seoul verwenden Flüssiggas (LPG) als Treibstoff sowie einen Motor mit Flüssiggas-Direkteinspritzung, um eine Leistungssteigerung des 1600cm³-Motors zu erwirken. Des weiteren ist das Fahrzeug mit einem 15kW-Elektromotor versehen, der als APU (auxiliary power unit) die Bremsenergie, die beim Bergabfahren entsteht und normalerweise verloren geht, nutzt und Strom zum Aufladen der Batterie erzeugt. Ausserdem schliesst das Hybrid-Taxi mit dem Leerlauf ab. Es schaltet den Motor ab, wenn das Fahrzeug nicht in Bewegung ist, und verbraucht damit keinen unnötigen Treibstoff durch Leerlauf des Motors. Das Fahrzeug soll gerade bei Taxiflotten besonders effektiv sein, da Taxis bei Wartezeiten in der Regel den Motor anlassen.

Einem Stadtbeamten zufolge sind Hybrid-Taxis höchst umweltfreundlich, da man davon ausgeht, dass ein Hybrid-Taxi jahrlich mehr als sechs Tonnen weniger Treibhausgasemissionen ausstößt und umweltverschmutzende Emissionen wie Stickstoffoxide halbiert. Diese vorläufige Einführung wird ab nachstem Jahr voll anlaufen.

ADAC will mit heikler Kooperation nach China

November 19, 2009 By: admin Category: Allgemein, Ausland, Auto und Verkehr, Wirtschaft No Comments →

Wie das Wirtschaftsmagazin Capital berichtet, will der ADAC in Kooperation mit deutschen Autoherstellern den chinesischen Markt erobern. Bereits 2011 will der ADAC in China der führende Pannendienstleister für internationale Automarken sein.


ADAC-Mitgliedschaft und Leistungen


Dabei soll die Expansion ins Ausland dem ADAC vor allem das Wachstum sichern. Bereits im Jahr 2011 will der ADAC laut “Capital” dort der exklusive Pannendienstleister Nummer Eins für internationale Autohersteller sein. Selbst eine Beteiligung am Automobilclub AA China wird in der ADAC-Zentrale in München diskutiert.

Doch der Vorschlag stößt innerhalb des ADAC auf Heftige Kritik. Dabei ist besonders die enge Bindung an die Autohersteller ein Problem. Denn normalerweise soll der ADAC seine Mitglieder gegenüber den Autoherstellern vertreten. Deshalb sehen viele Mitglieder darin einen großen Sündenfall.

Die enge Bindung an die Autoindustrie sei extrem gefährlich, warnt ein hochrangiger ADAC-Mann: “Das ist eine Abhängigkeit, die dem Verein das Genick brechen kann.” Der ADAC verkaufe sich damit an die Industrie.

Erhebliche finanzielle Belastungen befürchtet

Der Hauptgrund für die Expansion ins Ausland sind hauptsächlich die schon jetzt erkennbaren Grenzen beim Umsatz- und Mitgliederwachstum. Mitte dieses Jahrzehnts werde der Club die maximal mögliche Mitgliederzahl von rund 20 Millionen erreicht haben, prognostiziert ein Mitglied aus dem ADAC-Führungskreis.

Für viele Interne ist die Expansion ins Ausland aber ein Wagnis mit hohem Risiko. “Die Auslandsideen sind fatal, da versenken wir Millionen”, heißt es aus einem der 18 Regionalclubs. “Das ist ein Hirngespinst.”

Nun bleibt abzuwarten wie die Entwicklung weiter geht. Erste Schritte wurden schon mit einer Art Vorposten eingeleitet. Seit kurzem hat der ADAC in Fernost einen Vorposten in Person des Projektleiters Guntram Kleine:

“Meine Hauptaufgabe ist es, hier ein Unternehmen zu gründen und den Markt für Pannenhilfe zu erschließen.”

Wir dürfen auf die weitere Entwicklung gespannt sein. Man kann nur hoffen das der ADAC nicht selbst einen Pannenhelfer benötig.

Freispruch für Cap-Anamur-Mitarbeiter

Oktober 07, 2009 By: admin Category: Allgemein, Ausland, Gesellschaft, Politik No Comments →

Heute endete der Prozess gegen drei Mitarbeiter der Hilfsorganisation Cap Anamur mit einem Freispruch.




Fünf Jahre nach der Rettung von 37 schiffbrüchigen Afrikanern durch das deutsche Hilfsschiff “Cap Anamur” endete der Prozeß gegen die drei Mitglieder der Hilforganisation mit einen Freispruch.

Am 20. Juni 2004 trieben die Flüchtlinge in einem völlig überfüllten und seeuntüchtigen Schlauchboot im Mittelmeer, bis sie von der Besatzung der “Cap Anamur” aufgelesen und so gerettet wurden. Die geschwächten Menschen sollten in Italien an Land gebracht werden, doch die bereits erteilte Einfahrtsgenehmigung wurde plötzlich und ohne eine Begründung zurückgezogen. Daraufhin begann ein wochenlanges Tauziehen um das Anlegen des Schiffes. Die Rettungsaktion endete mit der Verhaftung von Elias Bierdel, dem damaligen Vereinsvorsitzenden, dem Kapitän Stefan Schmidt sowie dem Ersten Offizier Vladimir Daschkewitsch. Die Geretteten wurden nur wenige Tage später abgeschoben.

Ende 2006 begann dann der Prozess wegen angeblicher “bandenmäßiger Schleuserei”, der heute mit einem Freispruch zu Ende ging. Sogar der Staatsanwalt musste in seinem Plädoyer anerkennen, dass die 37 Menschen ohne das schnelle und beherzte Eingreifen der “Cap Anamur”-Crew ertrunken wären.

Der Freispruch war demnach das folgerichtige Urteil eines fragwürdigen Strafprozesses. Denn die Rettung von Menschenleben darf nicht juristisch geahndet werden. Im Gegenteil: Jene, die diese notleidenden Menschen in dem zu kleinen Schlauchboot ausgesetzt haben, beziehungsweise jene, die sie beim Passieren ignoriert haben, sollten mit Konsequenzen rechnen müssen. Zivilcourage hingegen darf nicht bestraft werden.

“Es ist ein wichtiger Tag für die humanitäre Arbeit und ein Erfolg für die Menschlichkeit”, sagt die Vorsitzende Dr. Edith Fischnaller nach dem Urteilsspruch. “Rettung ohne Wenn und Aber in größter Not ist ein unumstößlicher Grundsatz von Cap Anamur. Wir werden da weiter machen, wo immer unsere Hilfe benötigt wird und Leben retten. Deswegen brauchen unsere weltweiten humanitären Projekte weiterhin Ihre und unsere volle Unterstützung.”

“Cap Anamur - Deutsche Not-Ärzte e.V.” betreut zur Zeit Projekte in elf Ländern rund um den Globus. Dazu zählen unter anderem auch die Sanierung eines Krankenhauses im Kongo, die Betreuung einer Kinderklinik in Sierra Leone sowie die der ersten und einzigen psychiatrischen Klinik in Liberia.

Neben der medizinischen Versorgung liegt der Fokus auch auf dem Zugang zu Bildung. So betreibt Cap Anamur zum Beispiel ein Internat mit angeschlossener Ausbildungswerkstatt in Angola und bietet Hebammen-Schulungen für einheimische Frauen in Afghanistan an. Das Handeln der Vereins hat stets den Anspruch auf Nachhaltigkeit und steht unter dem Leitgedanken “Hilfe zur Selbsthilfe”.

Nach dem Erdbeben in Indonesien sitzen Tausende Menschen im Dauerregen

Oktober 05, 2009 By: admin Category: Allgemein, Ausland, Gesellschaft, Gesundheit, Umwelt 1 Comment →

Das Auswärtige Amt unterstützt die Bündnispartner von Aktion Deutschland Hilft bei der humanitären Hilfe nach dem Erdbeben in Indonesien.



“Vor jedem Haus, ob zerstört oder noch halbwegs ganz, hocken die Menschen unter dürftigen Plastikplanen und selbstgebauten Behausungen, um sich vor dem Dauerregen zu schützen”, berichtet Moritz Wohlrab, Medienkoordinator von Aktion Deutschland Hilft, aus Sumatra.

Vor allen in der Region um Padang ist die Zerstörung groß: Nach Angaben der Helfer stehen 70 Prozent der Häuser nicht mehr.

CARE-Nothilfekoordinator Adije Fachrurrazi berichtet: “Es hat in den letzten sechs Stunden ohne Unterlass heftig geregnet. Die Überlebenden leben und schlafen draußen. Sie haben keine Unterkunft und sagen zu mir: “Zähle nicht die zerstörten Häuser, zähle lieber die Häuser, die noch stehen. Das geht schneller.”"

Die Bündnispartner von Aktion Deutschland Hilft konzentrieren sich neben medizinischer Betreuung und der Versorgung mit Trinkwasser vor allem auf die Verteilung von Zelten und strapazierfähigen Plastikplanen, die den Menschen als Notunterkunft dienen.

Die Helfer loben die gute Zusammenarbeit mit der indonesischen Regierung, mit deren Koordinierungsstelle für Katastrophenmanagement regelmäßige Besprechungen stattfinden. Das Auswärtige Amt unterstützt die Hilfsmaßnahmen der Mitgliedsorganisationen von Aktion Deutschland Hilft mit gut 800.000 Euro.

Für die humanitäre Hilfe für die Betroffenen auf Sumatra bittet Aktion Deutschland Hilft um Spenden:

Stichwort: Katastrophen Südostasien
Spendenkonto 10 20 30
Bank für Sozialwirtschaft (BLZ 370 205 00)
oder online spenden unter www.aktion-deutschland-hilft.de


Erdbeben Indonesien I Taifun Vietnam & Philippinen


CARE, Malteser, Johanniter, World Vision, ASB… Das Bündnis der Hilfsorganisationen ist vor Ort! Jeder Euro hilft. Spenden Sie jetzt! DZI-Siegel.


Aktion Deutschland Hilft - Das Bündnis der Hilfsorganisationen