Netz-24.com

News aus Dresden-Nachrichten,Lifestyle,Gutscheine, Fußball
Subscribe

Archive for the ‘Ausland’

Deutschland - Trend: Mehrheit der Bürger will nicht für Pakistan spenden

August 20, 2010 By: Knut Richter Category: Allgemein, Ausland, Fernsehen, Gesellschaft, Politik

Dresden - 58% der Deutschen haben nicht vor, für die Opfer der Flutkatastrophe in Pakistan Geld zu spenden.

12% der Bürger spendeten bereits, 24% wollen noch helfen. Dies ergab der neuste Deutschland-Trend im ARD-Morgenmagazin. Im Vergleich: Nach dem Tsunami 2005 hatten zu einem ähnlichen Zeitpunkt 62% der Deutschen Geld gespendet. 22% hatten noch vor zu helfen und 14% konnten oder wollten nicht spenden.


Die WELT Abokampagne


Fehlende Spendenbereitschaft: Bürger haben kein Geld und Bedenken, ob das Geld an der richtigen Stelle ankommt. Weiter fragte Infratest die Bürger, die einer Spende ablehnend gegenüber standen, nach ihren Gründen. 40% haben kein Geld, 29% glauben, dass das Geld nicht an der richtigen Stelle ankommt. 8% spenden grundsätzlich nicht, 7% ist Pakistan politisch nicht nah genug, 5% ist Pakistan kulturell nicht nah genug. 5% der Befragten spenden anderweitig, 3% sind die Probleme in Deutschland wichtiger. 2% denken, dass die Politik für die Hilfe zuständig ist und 2% haben kein Vertrauen in den pakistanischen Staat.

Sonntagsfrage: Weiterhin keine Mehrheit für Schwarz-Gelb, Rot-Grün bleibt stabil vorne Auf die Frage, wem die Bürgerinnen und Bürger ihre Stimme geben würden, wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre, antworteten 31% der Befragten, sie würden die CDU/CSU wählen. 31% würden sich für die SPD entscheiden, 16% für die Grünen, 10% für die Linke, 7% für die sonstigen Parteien und 5% für die FDP. Im Vergleich zum Deutschland-Trend vom 5. August hat es kaum Veränderungen im Wählerverhalten gegeben. Die Grünen haben einen Prozentpunkt verloren, die sonstigen Parteien einen Punkt gewonnen.

Der Deutschland-Trend ist eine Umfrage von Infratest dimap im Auftrag des ARD-Morgenmagazins. Befragt wurden am 17. und 18. August 1000 Bundesbürger. Die Fehlertoleranz liegt bei 1,4 (bei einem Anteilswert von 5%) bis 3,1 (bei einem Anteilswert von 50%) Prozentpunkten.

Einreisegebühr in die USA - So umgeht man das Eintrittsgeld

August 18, 2010 By: Knut Richter Category: Allgemein, Ausland, Sommerurlaub, Tourismus, Verbrauchertipps, Winterurlaub

Dresden - Wie ich schon berichtet habe werden ab dem 8. September USA-Reisen teurer. Viel früher als erwartet müssen alle Reisende, die nicht mit einem Visum, sondern mit der sogenannten ESTA-Erlaubnis ins Land wollen, “Eintritt” bezahlen.




Wer sich die 14-Dollar-Einreisegebühr sparen will, muss laut ADAC schnell sein. Bis einschließlich 7. September ist die Ausstellung der Einreisegenehmigung noch kostenlos. Dabei spielt es keine Rolle, ob bereits eine Reise gebucht ist oder noch in den Sternen steht. Bei den Pflichtfeldern Flug und Hotel können dazu fiktive Angaben gemacht werden. Die ESTA-Einreisegenehmigung ist jeweils zwei Jahre lang gültig, sofern in dieser Zeit kein neuer Pass ausgestellt wird.


ADAC ClubmobilKarte – die günstige Prepaid-Kreditkarte mit Tank-Rabatt.
Im Ausland kostenlos Geld abheben, weltweit bezahlen. Für nur 19 Euro im Jahr. Ohne Schufa-Auskunft.



Ab dem 8. September trifft die neue Gebühr alle Urlauber - auch Kinder -, die sich maximal 90 Tage im Land aufhalten oder aber auch nur umsteigen wollen. Für Aufenthalte ab 90 Tagen ist für EU-Bürger ein Visum vorgeschrieben. Bei mehrmaligen USA-Besuchen innerhalb dieser zwei Jahre muss die generelle Erlaubnis einzureisen, nicht neu beantragt werden. Auch die Gebühr muss nicht noch einmal entrichtet werden.

Der ADAC kritisiert die neue Tourismusabgabe. Nach Meinung des Automobilclubs wird hier wieder eine neue Gebühr ohne Gegenleistung für den Urlauber eingeführt. Amerika versucht auf Kosten seiner Besucher seinen Haushalt aufzubessern. Nach Schätzung des ADAC werden die USA 600 Millionen Euro mit der neuen Einreisegebühr zusätzlich einnehmen.

ADAC: Quallengefahr im Mittelmeer und Atlantik - Sauberes Wasser in Deutschen Gewässern

August 17, 2010 By: Knut Richter Category: Allgemein, Ausland, Sommerurlaub, Tourismus

Dresden - Am Mittelmeer müssen sich Badeurlauber laut ADAC vor giftigen Quallen in Acht nehmen. Bereits jetzt haben sich an der Costa Blanca in Südspanien um 700 Badegäste an den Nesseltieren verbrannt. Zu Strandsperrungen kam es bisher nicht, spezielle Flaggen am Strand weisen aber auf die Gefahr hin.


ADAC-Mitgliedschaft und Leistungen


Besonders gefährlich ist die Quallenart, die jetzt an der Nordküste Spaniens im Umkreis von Bilbao zu Verbrennungen bei Badenden geführt hat. Die Staatsqualle - auch Portugiesische Galeere genannt - wurde auch vor der Küste in Südspanien, Italien (Ligurien und Sardinien) sowie vor Korsika und Malta gesichtet. Badeverbote bestehen allerdings nicht, da die giftigen Meerestiere weit genug von der Küste entfernt sind. Die Staatsqualle ist eines der giftigsten Meerestiere. Bei Hautkontakt kann es zu starken Schmerzen, Lähmungserscheinungen und schlimmstenfalls zu Atemversagen und Herzstillstand kommen.

Bei Kontakt mit Quallen sollte man so schnell wie möglich aus dem Wasser gehen. Die Nesselkapseln auf der Haut sollten nicht mit der bloßen Hand entfernt und keinesfalls mit Süßwasser abgespült werden. Ein weiteres Platzen der Kapseln kann mit Essig oder Rasierschaum verhindert werden. Danach sollte man die Tentakel mit einer Scheckkarte oder einem stumpfen Messer vorsichtig abschaben. Ansonsten lassen sich die Nesseln auch mit trockenem Sand abreiben. Bei größeren Verbrennungen sollten Urlauber laut ADAC unbedingt einen Arzt aufsuchen.

Die deutsche Nord- und Ostsee weisen derzeit im Schwimmbereich (mindestens ein Meter Wassertiefe) eine sehr gute bis gute Wasserqualität auf. Vorsicht geboten ist allerdings in den gerade bei Kindern beliebten Flachwasserzonen der Strände, also an Buhnen, Bächen oder Einleitungen. Hier können punktuell hohe Keimkonzentrationen lauern. Dies zeigte der erst vor kurzem veröffentlichte ADAC Wasserqualitäts-Test, bei dem ausschließlich der Spiel- und Badebereich untersucht wurde.

Detaillierte Informationen zur Wasserqualität, Badesituation, Temperatur und zum Badewetter in 13 beliebten Urlaubsländern bietet der ADAC im Internet unter www.adac.de/sommerservice und unter der Telefonnummer 01805/10 11 12 (14 Cent/Min. aus dem Festnetz, aus Mobilfunknetzen max. 42 Cent/Min.).

Geheimdokumente: Sicherheitslage in Afghanistan viel schlechter als offiziell kommuniziert

Juli 26, 2010 By: Knut Richter Category: Allgemein, Ausland, Politik

Washington/Kabul - Die Sicherheitslage in Afghanistan ist möglicherweise noch schlechter, als bislang offiziell kommuniziert. Das geht aus über 90.000 Berichten aus amerikanischen Militär-Datenbanken über den Krieg in Afghanistan hervor, die meistens als “Geheim” eingestuft wurden und in Kürze von der Internetplattform “WikiLeaks” veröffentlicht werden sollen.

Der Londoner “Guardian”, die “New York Times” und der “Spiegel” haben das Material nach eigenen Angaben gründlich geprüft und mit unabhängigen Berichten verglichen. Alle drei Medien sind übereinstimmend zu dem Ergebnis gekommen, dass die Dokumente authentisch sind und ein ungefiltertes Bild des Krieges am Hindukusch bieten – aus Sicht der Soldaten, die ihn kämpfen.


DER SPIEGEL


Es sind Meldungen der Truppen aus dem laufenden Gefecht, kurz zusammengefasst und unmittelbar weitergeleitet. Überwiegend berichten Feldwebel, auch mal ein Leutnant im Gefechtsstand oder rangniedere Analysten beim Militärgeheimdienst. Die Berichte zeichnen fast neun Jahre nach Kriegsbeginn ein düsteres Bild. Sie beschreiben gerade die afghanischen Sicherheitskräfte als hilflose Opfer der Taliban-Anschläge. Sie zeigen auch, dass der Krieg im Norden des Landes, wo die deutschen Truppen stationiert sind, immer bedrohlicher wird.

Die Einsatzberichte bieten zudem Rückschlüsse auf die bis heute streng geheime Feindesliste der Task Force 373, einer US-Eliteeinheit, die auf das Ausschalten von Top-Taliban und Terroristen konzentriert ist. Es ist eine in Militärkreisen nüchtern als “Joint Prioritized Effects List” (JPEL) bezeichnete Liste von Taliban, Drogenbaronen, Bombenbauern und Al-Qaida-Mitgliedern - geordnet nach Vorgangsnummern und Prioritätsstufen. Oft wird den Jägern überlassen, ob sie die Zielpersonen festsetzen oder töten.

Aus Tausenden von Berichten lassen sich 84 Berichte über JPEL-Aktionen herausfiltern. Dass es im Afghanistan-Krieg zu gezielten Tötungen gekommen ist gilt unter Experten als Tatsache. Doch keinTop- Militär will darüber reden. Nun wird öffentlich, was Kommandoeinheiten wie diese Task Force in Afghanistan Nacht für Nacht anrichten – und was dabei schiefläuft, etwa die Tötung von Kindern statt Terroristen.


DER SPIEGEL – Lassen Sie sich überzeugen und testen Sie!



Zum Einsatz der deutschen Truppen in Afghanistan enthalten die neu aufgetauchten Dokumente keine Informationen über Gewaltexzesse gegenüber der Zivilbevölkerung oder illegale Geheimoperationen, an denen die Truppen beteiligt gewesen wären. Sie enthalten aber für den Norden des Landes, wo die meisten deutschen Soldaten stationiert sind, sogenannte Threat Reports, Tausende Bedrohungsszenarien und konkrete Warnungen vor bevorstehenden Anschlägen. Aus den Meldungen geht anschaulicher als aus den Informationen der Bundesregierung an den Bundestag hervor, dass die Sicherheitslage im Norden Afghanistans immer schlechter wird.

In den Dokumenten wird auch deutlich, dass der pakistanische Geheimdienst der vermutlich wichtigste außerafghanische Helfer der Taliban ist. Der Krieg gegen die afghanischen Sicherheitskräfte, die Amerikaner und ihre Isaf-Verbündeten wird noch immer aus Pakistan heraus geführt. Das Land liefert den Rückzugsraum für alle feindlichen Kräfte – und deren Aufmarschbasis. Laut dem nun vorliegenden Logbuch des Afghanistan-Kriegs sind ISI-Abgesandte dabei, wenn sich Kommandeure der Aufständischen zum Kriegsrat treffen – und geben sogar präzise Mordbefehle, etwa gegen den afghanischen Präsidenten Hamid Karzai.

Frankreichs Nationalversammlung beschließt Burka-Verbot

Juli 13, 2010 By: Knut Richter Category: Allgemein, Ausland, Politik

Paris - Die französische Nationalversammlung hat am Dienstag dem Verbot der Vollverschleierung zugestimmt.


ING-DiBa Konten & Karten


Mit 336 zu einer Stimmten votierten die erste Kammer des Parlaments für den Gesetzesentwurf der konservativen Regierung. Vor dem Inkrafttreten des Gesetzes muss noch die zweite Parlamentskammer, der Senat, dem Entwurf zustimmen.

Damit würde das Tragen von Burkas in der Öffentlichkeit in Zukunft gesetzeswidrig. Frauen, die gegen das Verbot verstoßen, müssten dann 150 Euro Strafe zahlen. Zudem kann die Teilnahme an staatsbürgerlichem Unterricht angeordnet werden. Männer, die Frauen trotz des Verbots zum Tragen der Burka zwingen, können zu einer Haftstrafe von einem Jahr und einer Geldstrafe von 30.000 Euro verurteilt werden.

Das Verschleierungsverbot trifft neben Burkas unter anderem auch Gasmasken bei Demonstrationen. Eine Ausnahme stellen lediglich Motorradhelme, Gesichtsmasken von Polizeibeamten und Verkleidungen im Karneval dar.

Frankreich ist damit nach Belgien der zweite EU-Staat, der das Tragen der Burka verbietet. (dts Nachrichtenagentur)

BP bringt neue Auffangglocke im Golf von Mexiko an

Juli 13, 2010 By: Knut Richter Category: Allgemein, Ausland, Umwelt, Wirtschaft

Dresden/Houston - Der Mineralölkonzern BP hat offenbar zunächst erfolgreich eine neue Auffangglocke über dem Öl-Leck im Golf von Mexiko angebracht.

Mit dem neuen Konstrukt soll ein viel größerer Teil des seit Monaten ins Wasser strömenden Öls aufgefangen werden, als bisher. Es seien aber noch umfangreiche Test nötig, um die Effektivität zu überprüfen, hieß es bei dem Konzern.

Seit der Explosion einer BP-Bohrinsel vor elf Wochen fließen täglich über 8.000 Tonnen Rohöl ungehindert ins Meer. Unterdessen verhängte die US-Regierung erneut ein Verbot für Tiefseebohrungen. Das Verbot soll zunächst bis Ende November gelten. Zuvor war ein ähnlicher Vorstoß der Regierung in zwei Gerichtsinstanzen gescheitert. (dts Nachrichtenagentur)

Schweiz wird Polanski nicht an USA ausliefern

Juli 12, 2010 By: Knut Richter Category: Allgemein, Ausland, Politik, Polizeibericht

Dresden/Bern - Die Schweizer Behörden werden den seit Dezember 2009 unter Hausarrest stehenden Regisseur Roman Polanski nicht an die Vereinigten Staaten ausliefern. Das teilte heute die Schweizer Justizministerin Eveline Widmer-Schlumpf mit.

Polanski könne sich ab sofort in der Schweiz frei bewegen und stehe nicht mehr unter Hausarrest. Der polnisch-französische Filmemacher war im vergangenen September in der Schweiz infolge eines US-Haftbefehls wegen eines 32 Jahre alten Sexualdeliktes festgenommen worden. (dts Nachrichtenagentur)

USA und Russland tauschen Spione aus

Juli 09, 2010 By: Knut Richter Category: Allgemein, Ausland, Politik

Washington/Moskau - Die Vereinigten Staaten und Russland haben sich in der Spionageaffäre auf den größten Agententausch seit dem Kalten Krieg geeinigt.

US-Medienberichten zufolge wurden die zehn in den USA inhaftierten russischen Spione bereits gestern Abend in ein Charterflugzeug gesetzt, dass über Wien nach Moskau fliegen soll. Die Agenten hatten sich zuvor vor einem New Yorker Gericht schuldig bekannt, für die russische Regierung gearbeitet zu haben.



Russland begnadigte im Gegenzug vier mutmaßliche westliche Spione, darunter auch der Wissenschaftler Igor Sutjagin. Die Gefangenen hätten sich russischen Medienberichten zufolge in einem Brief an Präsident Dmitrij Medwedew für schuldig bekannt. Sutjagin hatte seine angebliche Tätigkeit für den CIA bislang stets bestritten.


Alarmanlagen



Die vier Inhaftierten sollen nun offenbar in Wien gegen die zehn russischen Spione aus den USA ausgetauscht werden. Vor knapp zwei Wochen hatten US-Behöِrden die Festnahme der zehn Agenten in den Vereinigten Staaten gemeldet. Die mutmaßlichen Spione sollen für Russland seit den 90ern in den USA gearbeitet haben. Ein elfter Verdächtiger wurde auf Zypern festgenommen. Ihm gelang jedoch wenig später die Flucht. (dts Nachrichtenagentur)