Optimierungsprogramme für Windows im Test
Dresden - Die “COMPUTERBILD” hat vier Optimierungsprogramme getestet, und zwei klare Sieger gefunden. Bei Windows XP überzeugte Twin XP von Data Becker, und bei Windows 7 TuneUp Utilities 2010.
Das jeder Computer im laufe der Zeit langsamer wird erlebt jeder Nutzer eines PC oder Laptop. Wer dann seinen Rechner auf Touren bringen will, kann entweder für viel Geld in neue Hardware investieren oder auf günstigere Optimierungsprogramme setzen. Optimierungsprogramme sollen die Rechner dann wieder schneller und stabiler machen. Ob das funktioniert, hat COMPUTERBILD bei vier Optimierungsprogrammen für Windows XP und Windows 7 getestet (Heft 6/2010, ab Montag im Handel erhältlich).
Vor allem Datenreste von deinstallierter Software, temporäre Dateien vom Internet-Browser und “fragmentierte”, auf der Festplatte verstreute Datenstücke bremsen den Computer aus. Optimierungsprogramme sollen dabei helfen, den Datenmüll und die Geschwindigkeitsbremsen aufspüren und beseitigen.
So unterbinden diese Programme zum Beispiel auch den Autostart von Anwendungen, weil diese unnötig Systemleistung verbrauchen. Außerdem kann mit Hilfe der Defragmentierungsfunktion eine gute Optimierungs-Software weitere Leistungsreserven des Rechners mobilisieren. Das lohnt sich vor allem für Windows XP, weil die eingebaute Defragmentierungsfunktion nicht besonders effektiv arbeitet.
Bei Windows XP überzeugte Twin XP
von Data Becker (Note: gut, 7,99 Euro) in all diesen Punkten: Der COMPUTERBILD-Testsieger verkürzte nicht nur den Rechnerstart um fünf Sekunden, sondern beschleunigte etwa das Kopieren von Dateien um das sechsfache und das Laden von Bilddateien um das fünffache. Außerdem speicherte die Software den Stand vor der Optimierung, damit sich dieser im Notfall wieder abrufen lässt.

Twin XP
Bei den Windows 7-Tests holte sich TuneUp Utilities 2010 von S.A.D. (Note: gut, 39,95 Euro) den Testsieg. Große Dateien ließen sich nach der Optimierung sogar schneller kopieren als nach einer Neuinstallation des Betriebssystems.
Beide Programme mit Ein-Klick-Wartung
Schön ist bei beiden Programmen die Ein-Klick-Wartung, bei der überflüssige Programme abgeschaltet, und Probleme mit dem PC automatisch behoben werden.
Ein besonderer Hit, der besonders für Gamer interresant ist, wird bei TuneUp Utilities 2010 mitgeliefert.
Das ist der sogenannte Turbo-Modus, den ich inzwischen lieben gelernt habe, und der auch bei Windows XP super Funktioniert. Schaltet man den Turbo-Modus von TuneUp Utilities 2010 ein, werden selten oder gar nicht benutzte Funktionen sowie geplante Hintergrundwartungen abgeschaltet. Das sorgt für konzentrierte Leistung auf das Programm, das gerade aktiv ist. Oder eben für mehr Fluss beim Gaming. Außerdem kann man auch selbst entscheiden, welche Programme zur Leistungssteigerung abgeschaltet werden sollen.








