Kein Ende der Strompreis-Erhöhungen in Sicht
Die Großhandelspreise für Strom sind weiter gesunken. Doch bei den Strom - Anbietern ist trotzdem kein Ende der Strompreis-Erhöhungen in Sicht.
Zum 1. Juni bzw. Juli erhöhen schon wieder 10 Anbieter die Strompreise um durchschnittlich 6 Prozent. Eine Familie mit einem jährlichen Verbrauch von 4.000 kWh wird dadurch mit rund 57 Euro mehr belastet. Vor allem der EnBW erhöht den Strompreis sehr stark, und steht deshalb in der Kritik, denn der Konzern erhöht seine Preise um knapp 8 Prozent.
Die Stromversorger begründen diese Preispolitik damit, dass Strom schon lange im Voraus eingekauft würde, und deshalb könnten sinkende Großhandelspreise nicht sofort, sondern nur zeitlich verzögert an die Strom - Verbraucher weitergegeben werden.
Vergleichen Sie die Strompreise Ihres Wohnortes!
Anstatt darauf zu warten, dass der eigene Anbieter die Preise senkt, sollten Verbraucher die vielen Angebote auf dem Markt vergleichen. Den Wettbewerb unter den Energieversorgern spürt man am stärksten zwischen Grundversorgern und neuen Anbietern. Während vor allem die alteingesessenen Anbieter die Preise erhöhen, senken die neuen Anbieter ihre Tarife derzeit um bis zu 2 Prozent.
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