Kein Fall von Schweine-Influenza in Sachsen
Dresden - Sachsens Gesundheitsministein Christine Clauß weißt darauf hin, das es derzeit keinen Fall von Schweine-Influenza in Sachsen gibt.
Vor dem Hintergrund zahlreicher Fälle von Schweinegrippe des Typs A/H1N1 bei Menschen in Teilen der USA und Mexiko sowie einem ersten bestätigten Fall in Spanien hat Sachsens Gesundheitsministerin vorerst Entwarnung gegeben, aber zu erhöhter Wachsamkeit aufgerufen.
Gesundheitsministerin Christine Clauß: „Es gibt derzeit keinen Fall von Schweine-Influenza in Sachsen. Deshalb sehe ich für die sächsische Bevölkerung aktuell auch keine Gefährdung. Man sollte sich trotzdem an die allgemeinen Hygieneregeln halten, die auch in normalen Erkältungszeiten gelten – sich also regelmäßig die Hände waschen, auf das Händegeben verzichten und andere nicht anhusten oder anniesen. Seit vergangenem Freitag laufen die Vorsorgemaßnahmen der Gesundheitsbehörden auf Bundes- und Landesebene in Abstimmung mit dem Robert Koch Institut und dem Friedrich Löffler Institut. Ärzte, Krankenhäuser, Gesundheitsämter und die Flughäfen wurden über die aktuelle Lage informiert, und wir haben notwendige Schutz- und Behandlungsmaßnahmen besprochen. Sachsen ist gut vorbereitet.“
Sachsens Gesundheitsministerium bittet Reisende, die aus den von der Schweinegrippe betroffenen Gebieten zurückgekehrt sind und Krankheitssymptome zeigen (plötzliches hohes Fieber, Gliederschmerzen, Schüttelfrost und Atemnot), umgehend Kontakt mit ihrem Arzt aufzunehmen. Gleiches gilt für Kontaktpersonen. Wegen der kurzen Inkubationszeit besteht nur für die Reisenden eine Gefahr, die in den letzten 5-7 Tagen nach Deutschland zurückgekehrt sind. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Robert-Koch-Instituts unter www.rki.de oder auf den Seiten des Gesundheitsministeriums unter www.gesunde.sachsen.de





